Kultur & Geschichte

Nicht immer können die Spuren der ereignisreichen Vergangenheit des Nahelands eindeutig belegt werden. Mythen und Legenden ranken sich um Burgen, Ritter und Räuber, wie zum Beispiel die Sage um die berühmte Felsenkirche in Idar-Oberstein, in der es um Liebe und einen Brudermord geht. Die Spuren der Kelten und Römer jedoch, deren kulturelles Erbe das Naheland prägt, sind vielfach sichtbar, so z.B. die keltische Altburg bei Bundenbach und weitere Stationen des Sirona-Wanderweges, dessen Namensgeberin die keltisch-römische Quellgöttin Sirona ist. Zwei Mosaikböden, das "Gladiatorenmosaik" und das "Oceanusmosaik", können in der Römerhalle in Bad Kreuznach besichtigt werden. Die Römer brachten einst den Weinbau an die Nahe. Mehr als 30 Burgruinen und Schlösser sind noch heute weit sichtbare Symbole der Herrschaftsansprüche von Rittern, Grafen und Bischöfen. Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sind eng mit dem Naheland verbunden. Hildegard von Bingen lebte und wirkte in den Klöstern Disibodenberg und Rupertsberg. Johannes Sabellicus Faust, der im literarischen Faust aus Goethes Feder einen unsterblichen Namen errang, war Lehrer am Gymnasium in Bad Kreuznach.


Land der Hildegard

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Äbtissin, Seherin, Heilkundige und Komponistin Hildegard von Bingen gehörte zu den bedeutendsten und faszinierendsten Frauenfiguren des Mittelalters (ca. 1098 – 1179).

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Historische Städte

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Museen im Naheland

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Langweilige Theorie? Nicht in den Museen des Nahelandes. Hier gibt's Erdgeschichte zum Anfassen, keltische Relikte, römische Gräber und Mosaiken, tanzende Puppen ...

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