Kultur
Römer, Ritter und Rheinhessen, das ist eine Linie aus der Antike bis heute und alle haben ihre Spuren hinterlassen. Der Wein kam mit den Römern ins Land, die um 100 n. Chr. im Wonnegau die ersten Rebflächen anlegen ließen. Karl der Große belebte ab 774 den Weinanbau aufs Neue, indem er viele Gesetze erließ. So verbot er die Lagerung des Weines in Lederschläuchen und das Keltern mit den Füßen und führte die hölzerne Weinpresse und hölzerne Weinfässer ein. Im Mittelalter übernahmen viele Zünfte die rheinhessischen Weinberge und mussten dafür den Weinzehnten an die Mainzer Fürstbischöfe abgeben. Schon im 16. Jahrhundert wurden Liebfrauenmilch, Niersteiner und Oppenheimer Weine zum Markenartikel.Die Landeshauptstadt Mainz, das römische Mogontiacum, blickt auf eine 2000jährige Geschichte zurück. Ab dem Jahre 975 entstand mit dem Mainzer Dom eines der bedeutendsten Kirchenbauwerke des Abendlandes.
Dome & Kirchen
In Rheinhessen trifft man vielerorts auf die Zeitzeugen "großer Geschichte". Die Dome in Mainz und Worms prägen das Stadtbild ebenso, wie die Katharinenkirche die Silhouette von Oppenheim.
Ingelheimer Kaiserpfalz
Noch heute sind wenige eindrucksvolle Reste der Kaiserpfalz zu sehen. Im gleichnamigen Besucherzentrum kann man sich umfassend über Größe und Funktion informieren.
Binger Mäuseturm
Der ehemalige Wach- und Wehrturm steht auf der gleichnamigen Insel im Rhein. Der Turm kann zwar nicht besichtigt werden, aber ein einzigartiges Fotomotiv ist er allemal!
Land der Hildegard
Im Museum am Strom wird das Wirken der Benediktinerin Hildegard von Bingen umfangreich in Wort, Bild und auch akustisch dargestellt. Im "Hildegarten" erhält man Einblicke in ihre Naturkunde.














